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Deutsch-Österreichische Hochzeit

Brautpaar geht Hand in Hand

Deutsch-Österreichische Hochzeit im Bayerischen Wald

Es sind die einzigartigen Ereignisse und persönlichen Geschichten, die meinen Beruf als Fotografin immer wieder besonders machen. Als Hochzeitsfotografin erlebe ich solche Tage bei jeder Hochzeit und hoffe, diese Momente in Bildern einzufangen und sie für die Ewigkeit festzuhalten. So geschehen auch wieder im Juni 2017 – ich freute mich auf die Deutsch-Österreichische Hochzeit von Katharina und Sebastian im schönen bayerischen Wald.

Die standesamtliche Trauung

Am schönen Marktplatz von Hauzenberg trafen sich die bezaubernde Österreicherin und der charmante Niederbayer, um im engsten Familienkreis den standesamtlichen Bund der Ehe einzugehen. Dort im denkmalgeschützten Komplex des ehemaligen Krennbräus errichtete die Stadt Hauzenberg 2009 ihr neues Rathaus. Entstanden ist ein schmuckes Ambiente mit einem herrlichen Mix aus modernen Bauelementen und urigen Sichtbalken, z.B. im Sitzungssaal, in dem die Trauung von der Standesbeamtin vollzogen wurde.

Klares Zeichen setzen

Stilvoll gekleidet in hellblau-grüner Tracht lauschten Katharina und Sebastian den Ausführungen, gespannt wartend auf die wichtigsten Worte, die es galt auszusprechen. Mit einem klaren „JA“ bekundeten dann beide ihren Willen zur Eheschließung. Freudestrahlend wurden die ersten Glückwünsche entgegengenommen, und in all diesem Trubel ließ es sich Sebastian nicht nehmen, den neuen Bund der Ehe für alle gleich öffentlich sichtbar zu machen. Noch auf der Balustrade vor dem Saal legte er gekonnt Hand an und band die Dirndlschleife von Katharina stilgerecht von links „ledig“ auf rechts „verheiratet“.

Zur kurzen Verschnaufpause …

… und zur kleinen Stärkung ging’s dann ins Grüne zum Landgasthaus Gidibauer Hof. Ein Naturhotel wie man es sich vorstellt: alter Charme trifft moderne Location, eingebettet in schöner Landschaft.

Die freie Zeit war kurz, das Programm straff. Katharina und Sebastian zogen sich dann schon bald in ihre Zimmer zurück, um sich für die feierliche Trauung umzustylen und umzuziehen.

Die kirchliche Trauung

Die Hochzeitsgesellschaft mit vielen Freunden und Bekannten wartete bereits voller Freude auf das Brautpaar bei der nahegelegenen Kirche.

Der Pfarrer kennt den Bräutigam schon seit der Jugend und hielt eine sehr persönliche, berührende und lustige Ansprache. In einem traumhaften Brautkleid gab auch hier Katharina nochmals Ihrem Sebastian das Ja-Wort.

Zurück beim Gidibauer Hof …

… starteten die ausgelassenen Feierlichkeiten mit dem Anschneiden der mehrstöckigen Hochzeitstorte. Ein Traum aus Frucht und Sahne. Da ich Kuchen liebe, habe auch ich hier (mindestens) einmal gesündigt, nachdem ich die Prachttorte vorher entsprechend bildlich inszeniert habe.

Frisch gestärkt nutzten wir dann das weitläufige Anwesen für romantische Paar- und Gesellschaftsbilder. Die Brautjungfern strahlten mit der Braut um die Wette und die coolen Männer posierten lässig und selbstbewusst wie echte Bergbauernbuam auf der Wiese.

Überraschung am Abend

Vor dem Brautwalzer gab es dann noch eine überraschende Einlage des Brautpaares. Am Mikrophon interpretierten sie den Song „City of Stars“ aus dem preisgekrönten Film „La La Land“. Lasziv vorgetragen, gefühlvoll gesungen, oscarwürdig wie das Original. Standing Ovations.

 

Mit diesem Höhepunkt will ich auch enden. Liebe Katharina, lieber Sebastian, ich wünsche Euch alles Gute auf Eurem gemeinsamen Weg. Es war mir eine große Freude und Ehre, Eure Hochzeit mit der Kamera zu begleiten. Viel Glück und Liebe.

Brautschuhe

These shoes are made for walking – Brautschuhe als Fotomotiv

Warum ich auf jeder Hochzeit immer auch die Brautschuhe fotografiere ist schnell erklärt. Erstens ist es ein wichtiger Bestandteil des Outfits, zweitens liebe ich als Frau natürlich Schuhe 😉 und drittens spielt er die Hauptrolle in vielen Traditionen – die sich übrigens alle rundherum um’s Geld drehen.

Traditionen rund um die Brautschuhe

Da hätten wir z.B. den Brauch, bei dem der Brautschuh mit Cent-Stücken gefüllt wird. Das macht man in Erinnerung an die Zeit als die Braut das Geld für ihre Schuhe noch mühselig wegsparte. An ihrem Wert konnteman sehen, ob die Braut eine sparsame Hausfrau sein wird.
Dies ist heute allerdings weniger gebräuchlich als die Brautschuhversteigerung, bei der der Braut ihr Schuh erst gestohlen und dann auf amerikanische Weise versteigert wird. Das heißt, die Differenz zum vorherigen Gebot muss sofort bezahlt werden, um die Hochzeitskasse klingeln zu lassen. Schöner Nebeneffekt: Jedes Mal, wenn eine Hunderter-Marke geknackt ist, bekommt der Bieter einen Kuss von der Braut. Ist es eine Frau, muss der Bräutigam ran.
Weniger schön, weil er Schmerzen verursachen kann, ist der Brauch, sich am Hochzeitstag eine Münze in den Brautschuh zu legen. Das kann zu wunden Füßen führen, soll aber vor zukünftigen Geldsorgen der Eheleute schützen. Na wer dran glaubt … 😉

Pantoffelhelden?

Der einzige Brauch ohne finanzielle Hintergedanken ist der des Brautpaares, sich gegenseitig auf die Schuhe zu treten. Wer öfter trifft, ist der Überlegene, der andere wird zukünftig „unter dem Pantoffel“ stehen. Doch beim Anblick der wundervollen Brautschuhe, die ich dieses Jahr fotografiert habe, würde ich mich als Mann hüten, auf sie zu treten – und als „Pantoffel“ würde ich sie schon gar nicht bezeichnen. Als ergebt Euch lieber gleich eurem Schicksal, liebe Männer! Währenddessen bewundern wir Frauen die hübschen Schühchen auf den Bildern 😉

… und hier noch ein paar Trends für Braut-Accessoires 2017: www.hochzeitsportal24.de

 

 

Der passende Hochzeitsfotograf

Eheringe

Bitte lächeln 😉 – euer Hochzeitstag perfekt im Bild

Was müsst ihr auf der Suche nach dem passenden Hochzeitsfotografen beachten?

Das klassische Hochzeitsbild, Detailaufnahmen, Fotoreportagen, Einzelportraits, Gruppenfotos – Hochzeitsfotografie hat viele Facetten. Amateurfotografen sehen häufig die Arbeiten von Profis und denken sich: „Das kann ich auch!“ Aber was auf den Bildern so einfach aussieht, ist häufig das Ergebnis einer konzentrierten Arbeit, die viel Erfahrung verlangt. Der professionelle Hochzeitsfotograf fotografiert zuverlässig das, was erwartet wird. Das sind zum einen die Ereignisse, die unbedingt fotografiert werden müssen, und zum anderen das, was ihr zusätzlich bildlich festgehalten haben wollt. Um dies abzustecken und ein Gefühl füreinander zu bekommen, ist es ratsam, sich (aus terminlichen Gründen mindestens neun Monate vor der Hochzeit) persönlich kennenzulernen. Gerne in meinem Büro in Regensburg!

Bei diesem Beratungsgespräch sollte dann auch ein Termin für das klassische Hochzeitsfoto vereinbart werden. Hierfür müssen wir mindestens eine Stunde ungestört miteinander arbeiten können und benötigen die richtige Kulisse. Als erfahrene Hochzeitsfotografin kenne ich so einige Locations, die bei meinen Brautpaaren sehr beliebt sind.

Romantisch oder frech und lustig? Der Hochzeitsfotograf soll das können

Über Art und Stil der Bilder solltet ihr euch im Vorfeld schon einmal selbst Gedanken machen. Wollt ihr beispielsweise klassisch, romantisch, lustig/frech, künstlerisch oder modern/extravagant in Szene gesetzt werden? Die Motive selbst obliegen außerdem auch aktuellen Trends. Ich persönlich fotografiere beispielsweise immer öfter die „Brautwerdung“ am Hochzeitsmorgen. Auch das Thema „Trash the dress“ ist ein sehr fotogenes – ebenso wie der Bereich „Boudoir“. Stilvoll inszenierte Bilder in Dessous für euren Bräutigam einzufangen, ist eines meiner Spezialgebiete.

Was zu euch passt, das finden wir final aber gemeinsam heraus. Schließlich ist es meine Aufgabe als Fotografin, individuell auf euch einzugehen und euren Stil und Charakter mit der richtigen Fotografie perfekt einzufangen. Ob in Regensburg oder auch in einer anderen Stadt! Das Ergebnis – nämliche richtig viele Hochzeitsfotos – wird Euch dann nach einer gründlichen Vorauswahl präsentiert. Üblicherweise per passwort-geschütztem Online-Album, welches auch zum Abzüge-Bestellen genutzt werden kann. Übrigens: Ich habe schon viel erlebt, bin deshalb sehr flexibel, kann aber auch gute Tipps geben! Und ich habe immer auch eine zweite Kamera dabei – schliesslich gibt es nur diesen einen Tag zum Fotografieren! Und dieser wird perfekt werden …

Solltet ihr weitere Fragen haben, stehe ich euch gerne zur Seite. Ich freue mich auf euren Anruf! 🙂

 

… weitere Hochzeitsprofis findet ihr bei den WEDDKINGS:
Dekoration
Einladungskarten & Danksagungen
Hochzeitsplanung
DJ & Musik
Eheringe
Tanzschule

 

Food-Fotografie is(s)t sexy!

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Food-Fotografie – Ausstellung im Restaurant „Silberne Gans“

Das sagt die Presse darüber:

Ein ganz neues Projekt hatte sich die Regensburger Fotografin Petra Homeier vorgenommen. Ihr Ziel waren künstlerisch anspruchsvolle Arbeiten in der Food-Fotografie. Bilder, die in die Küche oder ins Restaurant passen. Bilder, wie man sie sonst eher selten sieht. „Ich wollte Food mal anders abbilden und hatte mir Bilder im grafischen und gleichzeitig künstlerischen Bereich vorgestellt“, berichtet Petra Homeier von der Herausforderung und Aufgabe, die sie an sich selbst gestellt und inzwischen erfolgreich umgesetzt hat. Holte sie sich bis dato doch überwiegend Menschen in der Business-, Hochzeits- und Boudoir-Fotografie vor die Kamera. Für ihr neuestes Projekt stellte sie jedoch professionelle Fotografie und Kunst dem Kochen in der Profiküche gegenüber. „Eine wunderbare, gegenseitige Ergänzung ist das“, so Homeiers Resultat dieses einzigartigen Projekts.

Drei Produkte je Bilderserie

Um ihre Idee umsetzen zu können, hat sich die Fotografin mit Mario Parnitzke, Inhaber und Küchenchef des Regensburger Restaurants „Silberne Gans“, einen erfahrenen wie kreativen Koch an den Tisch geholt. Die Ergebnisse des Duos können sich sehen lassen: Es entstand eine Reihe von Bildern reinster Food-Fotografie, die abgelichteten Waren dabei aufs Wesentlichste reduziert und originell kombiniert. „Mein Gedanke war es, in Kombination immer drei Produkte in einer kleinen Serie abzubilden. Zutaten in rohem und verarbeitetem Zustand“, erklärt Homeier. Partnitzke suchte nach dieser groben Vorgabe der Fotografin Waren aus und stellte sie jeweils auf demselben Prinzip aufbauend zusammen. „Ich habe geguckt, was sich farblich, fotografisch und natürlich auch verarbeitet gut präsentieren lässt. Danach habe ich die Zutaten für jeden Bilderdreiklang zusammengestellt“, verrät der Küchenchef seine Herangehensweise und weiter: „Wir haben uns von einem zum nächsten Dreiklang immer weiter verbessert.“

So schlank wie möglich

Auf den Bildern sind demnach beispielsweise Thunfisch, Mairübchen und Erbsen arrangiert. Das gemeinsame Projekt mit Fotografin Petra Homeier sei für ihn etwas ganz Besonderes gewesen, schwärmt er. „Ich wusste vorher nicht, was auf mich zukommt. Voraussetzung war, dass wir alles sehr minimalistisch darstellen, was einerseits eine Herausforderung war und andererseits sehr gut zu unserem eigenen Konzept passt“, so der Koch, der generell nach folgender goldener Regel arbeitet: „Ein Gericht muss so schlank wie möglich sein, um den größtmöglichen Geschmack zu erzielen. Drei bis maximal vier Komponenten genügen, alle weiteren Zutaten überfordern den Gaumen.“

Bilder bis Ende Oktober zu sehen

Eine Auswahl der ausgefallenen Food-Fotografien von Petra Homeier können Gäste des Restaurants „Silberne Gans“ ab sofort beim Essen und Tischgespräch bestaunen. Insgesamt wurden acht Bilder in dem Lokal aufgehängt, sie werden bis Ende Oktober dort zu sehen sein. Als Vernissage hatten Homeier und Parnitzke zur „Food & Foto Party“ eingeladen, bei der die Fotografin noch einmal ihr Faible für die Food-Fotografie klarmachte. Erst vor gut zwei Jahren habe sie diese für sich entdeckt, während sie grafische Formen schon immer interessierten. Beides fügt sich laut Homeier nun sehr gut zusammen: „Weder Formen noch Food meckern beim Fotografieren ständig, wie unfotogen sie doch seien. Essen in einer top Küche zubereitet ist und macht halt einfach sexy“, plauderte die Fotografin mit einem Augenzwinkern aus dem Nähkästchen. Wem Homeiers Bilder so gut gefallen, dass er sie sich zu Hause aufhängen möchte, kann sie direkt bei der Fotografin erwerben.

Und hier geht es direkt zum Restaurant „Silberne Gans“

 

Standesamt Foto-Reportage

Brautpaar kommt aus Altem Rathaus

Hochzeitsreportage bei der standesamtlichen Hochzeit

Manchmal führt das Schicksal die richtigen Menschen am richtigen Ort zusammen. In meinem Fall hat es mich mit zwei netten jungen Damen in einen Zug nach Nürnberg gesetzt. Ich saß mit ihnen in einem Zugabteil und so ließ es sich nicht vermeiden, ihr Gespräch mitanzuhören. Wie sich herausstellte, sollte eine von ihnen bald heiraten und steckte bis über beide Ohren im Planungsstress. Zu diesem Thema hatte sie natürlich eine ganze Litanei an Fragen, deren Antworten sie zusammen mit ihrer Freundin zu finden versuchte. Irgendwann habe ich mich eingeschaltet und als Hochzeitsprofi enttarnt.
Mein erster Rat war, schon bei der standesamtlichen Trauung einen Profifotografen zu engagieren. Denn den Druck, grandiose Bilder abzuliefern, sollte man keinem Familienmitglied aufbürden. Und schließlich wollen diese auch den Moment genießen. Zweitens machen die Lichtverhältnisse im Kleinen Fürstenzimmer im Alten Rathaus mit wenig Tageslicht und dunklen Holzverkleidungen das Fotografieren für Hobbyfotografen etwas schwierig.
Da hat es mich natürlich sehr gefreut, dass die Braut kurze Zeit später bei mir angefragt hat, ob ich sie denn bei ihrer standesamtlichen Trauung im Juni begleiten würde.
Unten seht ihr eine Auswahl der Bilder, die in und um das Alte Rathaus in Regensburg bei der standesamtlichen Trauung entstanden sind. Für ein- bis zweistündige Hochzeitreportagen dieser Art bin ich jeweils montags bis freitags buchbar. Dabei fotografiere ich unter anderem die Trauung selbst, die Gratulationen und den – oft stattfindenden – kleinen Sektempfang. Im Anschluss machen wir dann ein Gruppenfoto sowie Kleingruppenfotos in verschiedenen Konstellationen und einige schöne, romantische, witzige und außergewöhnliche Paarfotos in unserer höchst fotogenen, wundervollen Altstadt.
Ich freue mich auf Euch! 🙂